passend anders

Schritte in die Zukunft wagen

So lautet das Motto der Synode, die endlich reagiert auf das, was schon lange
spürbar ist: "Es kann so nicht mehr weitergehen. Die Kirche hat den Zugang zu
den Menschen verloren. Es gibt nicht mehr viele, die sich noch interressieren,
was hinter dicken Mauern von Kirchen und Pfarrämtern vor sich geht."

Für uns gläubige Christen ist die Synode ein Hoffnungsschimmer!
Es fordert uns als Christen heraus: Wir sind Kirche. Was können wir selbst tun?

Einen anderen Gottesdienst: Warum?

  • Schlagworte der Synode „Perspektivwechsel“, „vom Einzelnen her
    denken“
    „auf andere Art Kirche sein“ mit Leben erfüllen.
  • Den Christlichen Glauben erhalten und mit vielen Menschen als Lebens-
    grundlage und Orientierungshilfe teilen.
  • Möglichst viele von denen, die den regelmäßigen Gottesdiensten fern
    bleiben, erreichen.
  • Mit dem Gottesdienst eine Möglichkeit anbieten, dass sich Glaube im
    Laufe des Lebens erneuert und vertieft.
  • Dazu die Möglichkeiten nutzen, die das Bistum bietet, um die Begriffe
    mit Inhalten und Praxisbeispielen zu untermauern und zu verstehen.
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Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen (Aristoteles) 

So haben wir vor einem Jahr begonnen und bei vielen Menschen Anklang gefunden mit einer „passend anderen“ Art von Gottesdienst die von Herzen kommt und an vier Sonntagen im Jahr ihre Fortsetzung findet.

Termine in 2019
   Sonntag, 25. August 18:00 Uhr
   Sonntag, 10. November 18:00 Uhr

Wir laden herzlich dazu ein, freuen uns schon darauf.
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   Thema: Lust auf Zukunft

               (Jesaja 43:
               Siehe, nun mache ich etwas Neues.
               Schon sprießt es, merkt ihr es nicht?        
               Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste
               und Flüsse durchs Ödland.)

„Ich will mein Glück darin finden zu tun, was ich kann“ hieß es im
Eingangsgebet, mit dem die Organisatoren den  4. Gottesdienst eröffneten.
Den Herausforderungen durch die schwierige Situation in den Pfarreien soll
nicht ausgewichen, sondern diese gemeinsam angegangen werden.

Jörg Meyrer, Pastor im Dekanat Ahr-Eifel bedankte sich zu Beginn
seiner Predigt herzlich für die Einladung. Er freue sich „mit neuen
Dingen aus der Reserve gelockt zu werden“ und bekräftige damit
seine Motivation zum Thema „Lust auf Zukunft“.
Meyrer begann seine Predigt allerdings mit kritischem Blick auf die
aktuelle innerkirchliche Situation, die ihm einerseits große Sorgen
bereite, er sich andererseits aber von alledem nicht beeindrucken
lassen wolle. „Ich mache meine Arbeit weiter und möchte selbstwirksam
bleiben“ ist seine persönliche Auffassung, „wir sollten Christus wieder in
die Mitte stellen um mit ihm zu gehen“.
Es müssten neue Projekte und Ideen wie z. B. „passend anders“ entwickelt
werden, die zeigen, wie Kirche sein kann. „Alte und neue Orte von Kirche
werden unterschiedlich sein – aber es braucht sie“ lautet sein Fazit.
Im Abschluss-Segen sprach Pastor Meyrer den Besuchern Mut zu,
sich einzubringen und die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

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Thema:
Toleranz und Rassismus   

aktuell, ernst, anspruchsvoll,

Im Dialog vorgetragen von Sabrina und Jörg Koch war es
für die Einen großartig und für Andere schwer zu verkraften.

So streuen die Meinungen der Besucher von,
" Insgesamt sehr schwer. Fühle mich hilflos statt gestärkt."
bis
"Ein Gottesdienst, der mich emotional sehr bewegt hat".

 

 mehr ... (Eifel Journal, Jan. 2019

Plakat 2019 27Jan web

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Plakat 20181118 web            18. 11. 2018, Thema: Geh Deinen Weg                                          
Aufnahmen 18.11.2018
        ... aus Sicht von Besuchern
          Meinungen

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Einladung zum Festakt
zur Würdigung ehrenamtlichen
Engagements 

Sehr geehrter Herr Kewes,
der Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung ist auf Ihr
Engagement aufmerksam geworden und hat Sie,
die ehrenamtlich Engagierten von ,passend anders',
gemeinsam mit drei weiteren Initiativen für die Wür-
digung ehrenamtlichen Engagements im Bistum
Trier ausgewählt. In der öffentlichen Hervorhebung  
von gelungenen Projekten und Initiativen sehen wir
einen wichtigen Baustein der Anerkennung ehren-
amtlichen Einsatzes.
Herr Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg
wird die Projektinitiative würdigen. Sehr herzlich
laden wir Sie deshalb ein zum Festakt am

Freitag, 09. November 2018, 15.00 bis 18.00
Uhr,
in der Aula des Robert-Schuman-Hauses,
Auf der Jüngt 1, 54293 Trier.

Siehe auch:  

Festakt Ehrenamt Eifel Passend anders

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DAS ERSTE MAL
Mit Mut zur Lücke, aber entschlossen und mit der Gewissheit, das Richtige
zu tun, wagte die Initiative "passend anders" am 17. Juni 2018 den Schritt in
die Öffentlichkeit. Dazu eine Reaktion der Presse:                                       

Schwirzheim (boß) „Aufbruch für alle, die noch Hoffnung haben“         

Erste Überraschung:  Weit über 200 Menschen aus vielen Teilen des  prümer
Landes waren gekommen und füllten die Dorfkirche bis auf den letzten Platz.
Ein Zeichen dafür, dass neue Wege im und zum Glauben einen Widerhall bei
den Eifelern finden. Und manches war neu und anders an diesem Gottesdienst,
von der verständlichen Sprache über die  eingängige Musik bis hin zu einem
großen Schwall an schriftlich vor Ort formulierten Fürbitten, die Freude und
Leid, Bitte und Dank der Anwesenden in Worte fassten. 
Zu Beginn hatte Moderatorin Nicole Thielen erklärt, was die Initiative „passend
anders“ will. Sie will zur katholischen Kirche passen, aber doch anders sein,
näher an und mit den Menschen den Weg in die Kirche der Zukunft gehen.
Dass man das nicht alleine machen muss und kann, sondern Gott an seiner
Seite hat, wusste Pastoralreferent Jörg Koch in einer interaktiven Predigt
deutlich zu machen. Und nicht nur das, „Gott ist nicht nur an deiner Seite,
er ist in dir. Du bist praktisch ein Abbild, ein 'Selfie' von Gott.“ Es gab also
auch eine zeigemäße Sprache, was vor allem die vielen jungen Christen zu
schätzen wussten, die den Kirchenraum füllten. Schon fast ein ungewohnter
Anblick. 
Der herzliche Applaus zum Schluss brachte viel Zustimmung zum Ausdruck
und auch den Dank dafür, dass sich hier Christen von der Basis angesichts
eines rapiden Glaubensschwundes und Priestermangels für den Fortbestand
des kirchlichen Lebens in den Eifeldörfern einsetzen.
Ein Beispiel des Fördervereins St. Margareta Schwirzheim, das zur Nachah-
mung einlädt.

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Galerie:

Hier ein paar Eindrücke aus passend anders-Gottesdiensten. 

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