Traditionelles

Traditionelles

Maialtar

Im Monat Mai, dem Marienmonat, lassen die Schwirzheimer Frauen wieder
ihre künstlerische Ader und ihr Geschick walten und geben unserer Kirche
einen besonderen Lichtpunkt.
Es ist ein Ausdruck der Marienverehrung, die es in vielen Varianten in der 
katholischen Kirche gibt.

 

 

 

Maialtar 2018 web

Erntedank

Wie aus den geschichtlichen Aufzeichnungen zur Kirche hervorgeht, ist die
Wahl der Kirchenpatrone und manche Feste der Kirche eng verknüpft mit
dem Gedanken an Schutz vor Unwetter, Blitz und Krankheiten. Es ging den
Menschen also vorwiegend um die "gute Ernte". 
Diese war ja auch erfahrungsgemäß lebensnotwendig.
So hat sich bis heute der Tag erhalten, an dem Erntedank gefeiert wird.

 Erntedank 2014b web
Mag sich vielleicht das Denken und der Glaube an die Mithilfe des Himmels
an der guten oder weniger guten Ernte des Jahres gewandelt haben, so 
bleibt doch die Gewissheit, dass wir Menschen nur einen kleinen Bruchteil
am Gelingen dazutun können.
In Schwirzheim halten die Frauen des Ortes die Tradition aufrecht, zum
Erntedank einen besonderen Schmuck im Altarraum unserer Kirche 
aufzubieten. 

Es bleibt zu hoffen, dass dieser schöne Brauch erhalten bleibt.
   
 Ernetedank 2013 web

Gang zu den sieben Kreuzen

               
Sie stehen für Dankbarkeit, Unglück
oder sogar Verbrechen:
Flur- und Wegekreuze.
Auch in Schwirzheim und um
Schwirzheim herum gibt es
Wegekreuze.
Die älteren Bewohner erzählen davon,
dass sich früher ganz spontan
Menschen zusammenfanden, um für
einen Schwerkranken oder Sterben-
den zu den Wegekreuzen zu pilgern
und dort zu beten.
Kreuz am Sportplatz
Den Anfang macht die
Prozession jeweils am
Sportplatz.

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Kreuz Im Lehmen 30

Pfeil R

Kreuz Im Lehmen 30 web
Vor einigen Jahren haben Frauen
aus dem Ort im Gedenken an die
Gebete bei den Kreuzen den
jährlich wiederkehrenden „Gang
zu den sieben Kreuzen“ ins Leben
gerufen.
So findet sich denn jeweils am
Sonntag nach der Kirmes eine
Gruppe von ca. 15 bis 20 Personen,
die diese Tradition fortführen.
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 Auf der Acht

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 spätbarockes
Schaftkreuz,
sog. Sefferner Typ,
wohl um 1760

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Kreuz Unter der Burg
An jedem Kreuz übernimmt eine
andere Sprecherin das Wort, um
für ein Anliegen, das ihr wichtig
erscheint, zu beten.
Auf dem Weg zwischen den
Kreuzen werden Gesetze des
Rosenkranzes gebetet und
bekannte Lieder aus dem
Gotteslob gesungen.
Kreuz am Friedhof

Am Friedhof

Friedhofskreuz,
Sockelkreuz,
um 1900

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An der Kirche

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Wegkreuz an der Kirche web
Kreuz an der Abzweigung Graben/
Faulenborn ist in der Datenbank der 
Kulturgüter in der Region Trier beschrieben.             
(Spätbarockes Schaftkreuz in altem, kreisrunden
Fundamentstein. Der Schaftfuss ist nicht mehr als Diamantquader  gearbeitet, sondern mit Spiegelfeldern versehen, an der Frontseite ein geflügelter Puttenkopf.
An drei Seiten des unten polsterartig verdickten Schafts die für den Typ charakteristischen Gehänge aus Glockenblüten.
Abschlusskreuz mit Korpus und doppelt 
gespaltenen Balkenenden.
Wahrscheinlich um 1760 gefertigt.) 
Wegkreuz Abzw. Graben web
Außerdem steht "Auf Bohnenberg"
an der Straße nach Büdes-heim noch ein Wegekreuz.
Dieses war früher mit in den Gang der Prozession einbezogen.
Aufgrund des weiten Weges wird stattdessen beim Kreuz "Am Friedhof" halt um zu beten.

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Kreuz auf Bohnenberg
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